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Gestern im Mittagspausenlauf habe ich mal angetestet, was die einwöchige Laufpause bewirkt hat. Ergebnis: nicht viel. Das Laufen selbst geht, aber hinterher ist’s immer noch unangenehm. Selbst heute früh nach dem Aufstehen war der Fuß nicht wieder 100% schmerzfrei. Ich bilde mir zwar ein, dass es weniger schmerzt als vorige Woche, aber mit Bestimmtheit kann ich das nicht sagen. Interessanterweise legt sich das aber in Laufschuhen mit meinen Einlagen drin recht schnell. Deshalb trage ich die jetzt – und auch schon die ganze letzte Woche – den ganzen Tag über.

Ich glaube in den verbleibenden vier Wochen werde ich nicht so wirklich gut trainieren können. Mein Termin beim Orthopäden ist erst am 27.4. – das wird zu knapp, um noch irgend etwas raus zu holen. Vielleicht bekomme ich ja woanders einen früheren Termin – wer weiß. Aber selbst wenn, der wird sicher sowieso sagen: Laufpause!

Beim Lauf gestern hatte ich außerdem das Gefühl, dass der Sub-3 Versuch echt eine harte Nummer wird. Schon verrückt, was eine einzelne Woche Pause dann doch ausmachen kann. Ich denke, dass die 3 dann wohl doch einfach meine derzeitige Obergrenze ist. Am Top-Level baut man wohl eben am schnellsten ab.

Trainingsplan Schritt für Schritt

Nun muss ich von Einheit zu Einheit sehen, wie sich das mit dem Haxen entwickelt. Meinen ursprünglichen Plan für die letzten vier oder fünf Wochen zu überarbeiten macht wenig Sinn, wenn ich in zwei Wochen merke, dass der nicht realisierbar ist. Daher werde ich jetzt von Lauf zu Lauf sehen, wie es dem Laufgerät geht und wieviel Ruhepause ich glaube zu benötigen. Erst dann kann ich mir Gedanken über die nächste, oder vielleicht die nächsten beiden Einheiten machen. Im Grunde ist ja alles da, ich muss nur noch mein Tempo vom Frankfurter Halbmarathon über die doppelte Distanz Zeit liefern können.

Parallel versuche ich langsam mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, nach Hamburg nun auch in Würzburg gar nicht erst an den Start zu gehen. Das wäre ziemlich ärgerlich und bedeutete, dass wir in der ersten Jahreshälfte gar keinen Marathon laufen. Zumal wir unsere Startplätze für Hamburg nicht wirklich loswerden. Der Hamburg-Marathon scheint in diesem Jahr nicht so gefragt zu sein.

Kerstin hat für sich schon einen kleinen, netten Stadtmarathon im Frühherbst ins Auge gefasst, wo sie ihre Boston Qualifikationszeit laufen möchte. Mal gucken, vielleicht ist das ja auch für mich eine Alternative, wenn das mit Würzburg gar nicht geht.

Mir – und ich denke auch Kerstin – ist der Rennsteig Supermarathon und der #rundcloud50 wichtiger. Die Teilnahme an den beiden Läufen möchte ich nicht riskieren, nur um bei einem Marathon Sub 3 zu laufen. So einen schnellen Stadt-/Straßenmarathon kann man ja immer und überall laufen. Boston Qualifikation hin oder her – auch da gibt es Möglichkeiten, ohne die entsprechende Qualifikationszeit dran teilzunehmen. Trotzdem schade und blöd, wenn die 1.000 Trainingkilometer in diesem Jahr im wahrsten Sinne für die Füß‘ gewesen wären.

Bildnachweis (Titelbild): Exhausted. So close….. von Dave Pearce via flickr, ohne Änderungen übernommen. Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

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