Meinen monatlichen Tagebucheintrag hätte ich prinzipiell bereits vergangene Woche verfassen können. Ich benötigte aber etwas Zeit, um mich selbst von dem Schock zu erholen. Jetzt schöpfe ich neue Hoffnung und konnte mich dazu aufraffen, mein Training zu dokumentieren. Denn im August wollte ich ein wenig am Grundtempo schrauben. Deshalb verlängerte ich die Intervalle von 1,5 auf 2 Kilometer.

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Mein Plan war also, an den Dienstagen 2 Kilometer Intervalle mit 3 Minuten Trabpause zu laufen. Im ersten Training 5, dann 6 und zum Schluss 7 Intervalle. Mein Ziel war, die Intervalle in weniger als 8:45 Minuten zu laufen, einem Tempo von knapp über 4:25 also. Ich hatte mir ernsthaft vorgenommen, die 90 Minuten für den Halbmarathon anzugreifen. Obertshausen lief einfach zu gut. Ein Halbmarathon in unter 90 Minuten bedeutet ein Tempo von 4:16 min/km – oder weniger – im Durchschnitt.

Das klappte an und für sich auch ganz gut. Beim zweiten Lauf war ich ganz schön platt und hatte die ganze Zeit das Gefühl, das Tempo lange nicht zu erreichen. Aber zum Glück gibt es ja Auswertungssoftware und ich konnte feststellen, dass ich falsch lag.

Ich kann mir vorstellen dass die 30 km am Sonntag zuvor ihren Teil dazu beitrugen. Ich glaube nämlich, die fünf Kilometer weniger hätten der Grundlagenausdauer nicht geschadet. Aber ich wäre beim Intervalllauf weniger müde gewesen.

Manchmal ist mehr einfach mehr

Zusätzlich habe ich die Trainingsfrequenz erhöht und bin kontinuierlich vier mal die Woche laufen gewesen. Lediglich in den Wochen, in denen ich abends Fußball spiete, ließ ich die Laufeinheit am drauf folgenden morgen ausfallen. Auch die langen Läufe habe ich auf höhere Niveau gehoben und bin immer 25 km und 30 km im wöchentlichen Wechsel gelaufen.

Insgesamt kam ich in den drei Wochen im August, in denen ich trainierte, auf insgesamt 216 km in 19:53 Stunden. Da bin ich ein bisschen stolz drauf! In anderen Monaten habe ich vier Wochen gebraucht, um auf diese Summe zu kommen.

Jetzt heisst es aber weiter ausheilen und regenerieren. Ende September will ich dann entscheiden, ob ich Ende Oktober beim Frankfurt Marathon an den Start gehe. Ich möchte noch nicht ganz ausschließen, dass ich meinen Startplatz abgebe. Für alle Interessierten könnte es sich also lohnen, dann noch mal in meinem Blog vorbei zu schauen 😉

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