Manchmal will es eben einfach nicht wirklich rund laufen. Da hatte ich mir am Anfang des Jahres noch vorgenommen, in jedem Monat einen kleinen Wettkampf mitzumachen und am Jahresende 2.000 Laufkilometer absolviert zu haben. Leider hatte ich bereits im Februar den ersten krankheitsbedingten Ausfall. Und das, obwohl Mitte März schon der erste Leistungstest beim Frankfurter Halbmarathon auf dem Plan steht.

Vielleicht war es eine Spätfolge vom Rodgauer Ultramarathon, dass ich ab Mitte Februar für ganze zwei Wochen das Laufen einstellen musste. Das Wetter beim Lauf bot die optimalen Voraussetzungen für eine Erkältungsvirenanzuchtund vielleicht habe ich auch die Auswirkungen eines solchen Laufs auf das Immunsystem mit meinem Trainingsstatus unterschäztz. Oder ich habe mich irgendwo in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit angesteckt. Jedenfalls ist das Ergebnis für den Monat Februar nicht zufriedenstellend:

6 Läufe mit 85,8km in 8:05 Stunden. Also gerade mal die Hälfte von dem, was drin war. Sei es drum, lässt sich jetzt ja nicht mehr ändern. Ich muss einfach bei dem Wetter vorsichtiger sein – das war nach der Erkältung im September immerhin schon die zweite in den vergangenen sechs Monaten.

Eigentlich wollte ich Mitte Februar langsam mit der Marathonvorbereitung für den Darmstädter Knastmarathon beginnen – Pustekuchen! Erst für diese Woche nehme ich die ersten Intervallläufe wieder ins Programm, bevor die Tempoeinheiten folge und ich parallel versuche die Umfänge in den langen Läufen auszubauen.

Durch den Rodgauer 50km-Lauf hatte sich meine von runalyze gemessene Grundlagenausdauer auf 89% erhöht. Mittlerweile liege ich, sicher auch dank der zwei Wochen Ausfall, wieder bei 58%. Das ging doch ziemlich zackig. Aber an Grundlagenausdauer habe ich auch schon bis Mitte Februar verloren gehabt, aber nicht so drastisch, vielleicht um 15%. Ich denke, die Läufe mit weniger als 25km sorgen nicht dafür, dass die steigt. Deshalb will ich sehen, da noch ein wenig hinten dran zu hängen.

War ein bisschen shoppen. Es war SALE :-D #runhappy – Instagram Logo

Außerdem war ich neue Laufklamotten shoppen. Ich habe bei Brooks eine kleine Großbestellung aufgegeben: neben jeder Menge basic Laufshirts aus der Distance Serie, das Drift 1/2 Zip Langarmshirt in neongelb („Greenlight“) für die kühleren Tage, ein LSD Running Jacket falls es mal ein wenig windig oder nieselig wird und das Infiniti 1/4 Zip in grün – damit ich ein Shirt mehr im Sommer zum tragen habe. Und noch ein paar andere Sachen. Besonders gespannt bin ich auf die neuen PureFlow 5, die ebenfalls mit im Paket waren. Die werde ich dann aber erst tragen, wenn es wieder durchgängiger trocken ist. Gerade bei den Wintersachen ist gerade SALE, da kann man sicher das ein oder andere Schnäppchen ergattern. Ich habe bei meinen Laufklamotten endlich mal aussortiert und mich von einigen Sachen getrennt.

Jetzt suche ich nach einer Laufjacke, die wind- und einigermaßen wasserdicht ist aber immer noch atmungsaktiv genug, dass ich nicht im eigenen Wasser stehe. Da hat mit die Drift Shell ziemlich enttäuscht und auch die Bolt aus der aktuellen Lieferung machte keinen besseren ersten Eindruck und ging deshalb direkt zurück. Vielleicht brauche ich auch mehr eine Art Pullover – ich weiss es nicht. Aber so eine Jacke wo sich nach 30 Minuten im Ärmel das Wasser sammelt ist auch nicht das gelbe vom Ei. Dass ich von außen trocken bleibe nützt mir nichts wenn sich innen trotzdem das Wasser sammelt.

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