Bäm! Da war sie, die erste 45-km Woche. Nicht, dass das schon das Ende der Fahnenstange ist, aber ein kleiner Etappenerfolg allemal. Dabei war ich gar nicht so überanstrengt, wie ich mir das anfangs dachte. Aber mal sehen, wie es dafür die kommenden Wochen wird.

Intervalllauf am Dienstag

Am Dienstag habe ich wieder einen kleinen Intervalllauf gemacht. 10 mal 400 Meter, mit 2 Minuten Trabpause zwischendurch. 4:10 bis 4:20 min/km lautete der Auftrag, das habe ich in der Regel unterschritten und lief mit knapp einer 4er Pace in den Intervallen. Mit Warm und Auslaufen habe ich so am Dienstag schon 11,5km auf dem Tacho.

Immer noch ärgert mich Garmin und der Forerunner

Wie sich herausstellen sollte, war das wohl der letzte Lauf mit meinem Forerunner 310 XT. Ich bin es echt leid, mich mit der Unzulänglichkeit des Garmin Connect Webdienstes herum zu schlagen. Es ist ziemlisch besch!ssen, dass ich mir meine Intervallläufe nicht auf die Uhr kopieren kann. Keine Ahnung, was die da bei der Umstellung der Webseite gemacht haben, aber scheinbar ist auch nach mehr als einem Jahr keine Notwendigkeit da, das alte Gerät irgendwie noch zu unterstützen.

Die dämliche Standard Antwort vom Garmin-Support, ich solle doch die Uhr trennen und wieder neu koppeln und bla bla fand ich – auch wenn sie schon wieder drei Monate alt ist – so wenig sachdienlich, dass ich eigentlich schon damals entschieden habe, mir ein neues Gerät zuzulegen. Nun ist die Entscheidung gereift, ich bin mir sicher, was ich haben will und auch im Klaren darüber: erst mal kein Garmin mehr!

Deshalb habe ich es bei ebay Kleinanzeigen für einen Schnäppchenpreis verschleudert und mir ein neues Spielzeug bei Amazon gekauft. Ich hoffe, das kommt bald :-)

Donnerstag und Samstag weitere 20km

Am Donnerstag dann ein lockerer 12km Dauerlauf mit 5:13er Pace. Hätte mir vor zwei Jahren jemand gesagt, dass dieses Tempo für mich einmal „locker“ ist, hätte ich demjenigen wohl einen Vogel gezeigt.

Um mich langsam auf die vier Einheiten und die großen Umfänge vorzubereiten, habe ich am Samstag eine kleine 8km-Einheit eingebaut. Ich wollte zwar eine Runde durch den Ostpark laufen, aber es stellte sich heraus, dass der viel zu klein ist. Außerdem hat es in Strömen geregnet. Dabei wollte ich zuerst nur ein ärmelloses Shirt anziehen, da es beim Aufstehen nur leicht genieselt hatte. Zum Glück habe ich mich dann kurzfristig doch anders entschieden und eine regenfeste Jacke angezogen. Trotzdem war ich nass bis auf die Knochen.

Sonntag der kurze lange Lauf

Am Sonntag dann natürlich der obligatorische „lange Lauf“. Der war nicht ganz so lang, nur 16 Kilometer. Ich muss ja dem kurzen lauf am Samstag ein bisschen Rechnung tragen. Hier habe ich nach acht Kilometer schon gemerkt, wie meine Beine ein wenig müde wurden, konnte aber ohne großartiges Quälen noch locker zurück laufen.

Sonnenaufgang im Frankfuter Westhafen
Sonnenaufgang im Frankfuter Westhafen

Die Strecke vom Ostend aus am Mainufer entlang Richtung Westen, bis zum Orange Beach und auf der anderen Seite zurück ist gar nicht so schlecht. Sehr abwechslungsreich, man bekommt von allem ein bisschen zu sehen: Skyline, Mainufer, Wald, Industrie. Mach schon Spaß. Schade, dass die Strecke so kurz ist. Die wird dann wohl eher etwas für Donnerstags oder Dienstags, wenn ich dann in den über 50k-Wochenkilometer-Regionen bin. Also in geschätzt acht Wochen ;-)

In Summe bin ich in der Woche 47,3km in 4:11 Stunden gelaufen. Meine Grundlagenausdauer wird mir laut runalyze mit mittlerweile 26% attestiert. Ich bin mal gespannt, in wie weit sich das noch verändern wird.

Nächste Woche werde ich wieder etwas weniger laufen. Bin am Montag und am Mittwoch am Fußballspielen, am Wochenende nicht daheim. Den Dienstagslauf lasse ich vermutlich ausfallen und am Donnerstag – mal schauen. Samstag früh will ich, noch bevor es auf die kurze Reise geht, noch mal versuchen mich auszubelasten und so meine HFmax zu bestimmen. Den am Montag ist dann das Vorgeplänkel vorbei und der richtige Trainingsplan beginnt.

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