Seit mehr als vier Monaten habe ich nun bereits den Brooks Ghost 7 im Test. Er war in meinem “Starterpaket” als Brooks Messenger of RunHappy, obwohl er erst kurz zuvor in Deutschland auf den Markt kam. Mittlerweile habe ich das Paar Schuhe bereits 500 Kilometer weit getragen. Bei meinem Durchschnittstempo sind das locker vierzig Betriebsstunden. In dieser Zeit habe ich den Ghost 7 unter nahezu jeder Bedingung eingesetzt: auf Asphaltwegen / Straßen, festen Sand- und Schotter wegen, ein paar Abschnitten auf Waldwegen, bei sintflutartigen Regenfällen und sommerlichen Sonnenschein. Sogar einen Halbmarathon habe ich mit den Schuhen absolviert.

Im Juni 2014 hatte ich mich darum beworben, Brooks Messenger of Run Happy zu werden. Seit August 2014 ist es nun so weit: Im Rahmen dieses Programmes bekommen alle ausgewählten Blogger Produkte von Brooks kostenlos zugeschickt, die sie bzw. wir auf Herz und Nieren testen. Über meine Testergebnisse berichte ich hier in meinem Blog – natürlich vollkommen unverfälscht. Diese Produkte muss ich nicht zurück schicken. In unregelmäßigen Abständen werden wir außer dem zu Events von Brooks eingeladen, die wir gleichzeitig als Treffen der #runhappy-BloggerInnen nutzen. Dennoch spiegeln diese Beiträge meine eigene persönliche Meinung wider und nicht die von Brooks oder anderen Partnern des Run Happy-Programms. Das Bloggerprogramm wurde im Oktober 2016 in dieser Form eingestellt.

Insgesamt habe ich mir ein sehr umfangreiches Bild von den Brooks Ghost 7 gemacht. Ich muss sagen: ich bin super zufrieden mit diesen Schuhen. Zwar haben sie an dem einen oder anderen Punkt ein paar kleinere Mankos, auf die ich noch eingehen werde, aber alles im allen sind die Schuhe sehr ausgewogen und all meinen Laufstrecken gerecht geworden. Um ein kleines Fazit vorweg zu nehmen: Die Brooks Ghost 7 sind ein Paar sehr gute Allround-Trainingsschuhe.

Die Passform

Brooks Ghost 7
Meine Testschuhe von Brooks: Die Ghost 7 in grau/orange

Überrascht hat mich, dass die Schuhe sehr gut passen. Mit meinen speziell geformten Füßen ist es für mich meistens nicht einfach, gut sitzende Schuhe zu finden. Erst recht nicht bei Sport- und Laufschuhen.

Ich habe die Schuhe in der Größe 43,5 bekommen. Das ist mir normalerweise mindestens eine ganze Nummer zu groß. Das relativiert sich aber schnell, da ich mir regelmäßig ein paar Einlagen für Laufschuhe anfertigen lasse. So kam bei diesen Schuhen der glückliche Umstand dazu, dass sowieso ein paar neue Einlagen fällig waren und mein freundlicher Einlagenversorger die direkt passend für die Schuhe anfertigen konnte.

Die Ghost 7 passten mir daher auf Anhieb wie angegossen. Obwohl sie formal eine Nummer zu groß sind, rutschte ich darin nicht hin und nicht her. Zusätzlich habe ich das Gefühl, im Bereich der Zehen enorm viel Platz zu haben. Das ist besonders auf langen Strecken und auf unebenem Untergrund ganz angenehm. Ich kann mich aber nicht so recht festlegen, ob das an der Form und Größe der Schuhe liegt, oder durch das verwendete Material bedingt ist. Der Ghost 7 hat im Vorfuß-Bereich fast ausschließlich Mesh-Gewebe, was natürlich für eine enorm hohe Flexibilität und Bewegungsfreiheit sorgt.

Im Fersenbereich hingegen ist der Schuh stabil und robust. Hier gibt es wenig Spielraum, in dem sich der Fuß bewegen kann. Lediglich das Innenfutter, das hauptsächlich Feuchtigkeit abtransportieren soll, bietet ein Minimum an Bewegungsfreiheit. Aber so soll es ja bei einem Laufschuh auch sein, oder?

Auf den kommenden Seiten habe ich über die Dämpfung und die Einsatzgebiete des Ghost 7 geschrieben.

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