Ich kann mir nicht vorstellen, wie manche Flug- oder Bahnverbindungen bei einer Buchung rauskommen können. Warum bekomme ich eine Umsteigeverbindung mit zwei Minuten Zeit dazwischen, wenn ich von Gleis 2 auf Gleis 29 Umsteigen muss? Oder wie bei unserem Urlaubsrückflug, wo wir im Changi International Airport von Singapur gerade mal 50 geplante minuten Zeit hatten, um vom einem Ende des Flughafens genau zum gegenüberliegenden zu gelangen.

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Und dann kam es natürlich noch dicker: Da die 50 Minuten allein schon nicht knapp genug waren, da wir uns am Flughafen nicht auskannten, verspätete sich unser Flug auch noch um 20 Minuten. So hatten wir keine Chance, den Anschluß nach Frankfurt zu bekommen. Beim Aussteigen am Gate wurden wir vom Bodenpersonal der Airline abgefangen. Sie hielt ein Schild in der Hand, dass die zu verpassenden Anschlußflüge aufgelistet hatte, unter denen auch unserer war. Da das Schild richtig bedruckt und offensichtlich für eine Merhfachverwendung gemacht war gehe ich davon aus, dass die dort aufegührten Anschlußflüge regelmäßig nicht erreicht werden können.

Da wir unseren eigentlich Flug nicht bekommen würden, wurden wir auf einen anderen Flug umgebucht. Zum Glück gab es direkt beim nächsten Flug noch genügend freie Plätze, so dass wir dort mitfliegen konnten. Bis dahin waren es aber noch rund zwölf Stunden Zeit. Die Airline schickte und dann in ein Hotel in der Nähe, wo wir auch ein Abendessen bekamen. Aber was soll man machen, wenn man einen halben Tag in Singapur verbringt? Auf dem Hotelzimmer rum zu hocken ist ja auch irgendwie doof.

Da bereits der Anflug auf den Changi Airport ziemlich beeindruckend war – hier lagen hunderte Schiffe vor dem Hafen auf Reede – wollte ich mehr von der Stadt sehen.

Anflug auf Singapur

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Also an der Rezeption mal rumgefragt, was sich in der kurzen Zeit lohnt anzufahren, ein Taxi gerufen und ein paar Schnappschüsse gemacht. Dort wurde mir empfohlen, zu Marina Bay runter zu fahren, das war nicht allzu weit und das könnte man auch locker in zwei Stunden schaffen.

Der Taxifahrer auf dem Hinweg war krass, hat mich die ganze Zeit voll ausgefragt. Und sein chinesischer Akzent war auch irgendwie sehr amüsant anzuhören – wobei ich vermutlich nicht gerade weniger akzentfrei Englisch spreche.

Allein der Weg vom Hotel zur Marina war schon beeindruckend. sie viele krass hohe Wohnhäuser so eng beeinander – im Vergleich zu dem, was man hierzulande sieht … unvergleichlich. Auch die Skyline im Zentrum von Singapur mit den vielen glasverspiegelten Hochhäusern … wahnsinn! Dagegen wirkt die Skyline der Metropole Frankfurt wie ein Kindergeburtstag. Aber in Frankfurt können am Flughafen zur S-Bahn Richtung City scheinbar nicht mal Rollstuhlfahrer hin, weil es keinen Aufzug gibt und die Rolltreppe jedes mal wenn wir dort sind nur in eine Richtung – nach oben, aber nicht aufs Gleis runter – fährt. Das war dann auch ein Spaß mit den schweren Koffern.

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