Nachdem ich in der Vorwoche drei mal in der Halle Fußball spielen war, ich es Mo und Di nicht geschafft hatte laufen zu gehen, und Sonntag war ich dann leicht erschöpft. Trotzdem ging es frohen Mutes ob der positiven Entwicklung im Februar in den März.

Ich muss unbedingt mehr für den Rücken tun. Hatte am Samstag während es Turnier immer wieder so wie Muskelkater an den Wirbeln vor dem Becken. Außerdem hab ich schon eine voll buckelige Haltung, daran muss ich mal arbeiten. Auf den Fotos sieht das total schlimm aus.

Dienstag Fahrtspiel

Um so langsam auch eine Art Trainingsroutine zu entwickeln, habe ich beschlossen mal einen Fahrtspiel zu laufen. Am Ende waren es doch etwa 4 x 1000m Intervalle mit großzügigen Pausen. Habe mich dabei nicht wirklich gestresst oder an Zeitvorgaben lang gehangelt, sonder so gemacht wie ich denke und es gut fand. Immer wenn die Belastung anfing unangenehm zu werden hab ich mich noch ein paar hundert Meter weiter gelaufen. Man muss ja auch seine Grenzen im Kopf ein wenig verschieben. Interessant war es heraus zu finden, dass diese Schranke, wenn das Tempo anfängt unbequem zu werden, die Atmung schneller wird und es anfängt in den Oberschenkeln zu zwicken – bei um die 185 bpm liegt. Oder zumindest wenn ich die schon einen Moment lang hatte. Ich bin dann meist bis 189 / 190 bpm weiter gelaufen und konnte mich in den Erholungsphasen in der Regeln auf 175 „regenerieren“. Ist jetzt kein großer Sprung, aber da arbeite ich ja dran.

Zwischendrin habe ich mich kurz gefragt, was überhaupt der Sinn darin ist, heute so einen Lauf einzu schieben. Nächste Woche werde ich wohl nicht dazu kommen, laufen zu gehen – und in der Woche dannach sieht es auch schlecht aus. Aber vielleicht war das nur der Blutzucker, der für einen Moment lang in die tiefe stürzte.

Ein wenig merkwürdig war es, als mir bewusst wurde, dass es das letzte Mal sein könnte, dass ich am Mainufer in Richtung Seligenstadt lang laufe – so als Trainingslauf. Irgendwie ist es eine schöne Strecke, eigentlich nie viel los, relativ flach und weitläufig einsehbar. Gut, um Intervalle zu laufen, aber auch für lange Strecken geeignet. Es ist schon krass, wie ich nach dreieinhalb Jahren genau weiss, dass bei dieser und jeder Biegung, bei der und der Abzweigung oder bei diesem komischen Baum genau so und so viel Kilometer rum sind, egal in welche Richtung. Naja, schon merkwürdig irgendwie.

Den Rest der Woche habe ich mir „Trainingsfrei“ genommen. Auch in den kommenden beiden Wochen werde ich wohl so gut wie gar nicht laufen gehen. Ich habe leider anderweitig einiges zu tun. Ab Mitte März geht es dann wieder weiter – dann aber vermutlich auf neuen Wegen ;-)

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