Adieu Disqus – welcome Facebook

Ich bin ein wenig unzufrieden darüber, wie wenig Interaktion meine Blog-Beiträge erzeugen. Schon länger grübele ich darüber nach, wie ich das verbessern kann. Nun habe ich für mein Blog die Facebook-Kommentarfunktion eingebunden und dafür das Disqus-System entfernt. Ich hoffe, dass mit dem Facebook Kommentar-Plugin der ein oder andere Leser sich schneller überwindet, mir eine Zeile zu hinterlassen.

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Disqus ist zu umständlich

Wie ich aus meinen Besucherstatistiken herauslesen kann, kommen etwa drei Viertel meiner Besucher von Google. Sie suchen nach einer Lösung für ein bestimmtes Problem, dass ich in dem einen oder anderen Artikel einmal erklärt habe. Ich verstehe, dass bei meinen supi-dupi tollen Tutorials und Anleitungen keine weiteren Fragen mehr auftreten 😉

Natürlich habe ich mich informiert, woran es liegen kann, dass sonst kaum Kommentare kommen. Vielleicht fordere ich meine Leser einfach zu wenig auf, vielleicht schreibe ich auch einfach nur belangloses Zeug in dieses Internet rein. Vermutlich sind meine Beiträge an und für sich zwar informativ, aber enthalten zu wenig „Meinung“ als dass daraus überhaupt eine Diskussion entstehen kann. Sicherlich gibt es auch noch weitere Gründe, warum wenig „Leser“ kommentieren.

Meiner Meinung nach ist aber der Hauptgrund, dass viele Leser einfach keine Lust darauf haben, sich bei Disqus zu registrieren. Zwar bietet Disqus für das Hinterlassen von Kommentare die Option an, sich mit anderen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+ einzuloggen, dennoch scheint mir das eine zu große Hürde zu sein.

Facebook’s Kommentar-Plugin macht es für Leser einfacher

Deshalb habe ich versucht heraus zu finden, wie es denn mit Facebook als Kommentartool für Blogs aussieht. In letzter Zeit sehe ich es nämlich immer öfter, dass Webseiten – nicht unbedingt nur Blogs sondern auch Nachrichtenportale oder ähnliches – ein Facebook-Plugin nutzen, um Kommentare zu ermöglichen. Viele, die es benutzen berichten, dass dadurch die Anzahl der Kommentare gestiegen ist. Über die Qualität der Kommentare verlieren die meisten kaum ein Wort. Die ist mir aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch nicht sonderlich wichtig.

Ich glaube nahezu jeder, der heutzutage im Netz unterwegs ist, hat auch einen Facebook-Account. Und dort ist man in der Regel permanent eingeloggt (kann man sich bei Facebook überhaupt ausloggen?). Eine Hürde in Form einer Registrierung oder eines Logins existiert in der Form wie es bei Disqus auftritt also nicht. Zumindest nicht in dem geschätzten Ausmaß. Denn für das Facebook Kommentar-Plugin muss man sich nicht extra irgendwo anmelden, registrieren, oder seinen Namen und E-Mailadresse hinterlassen. Man ist ja schon „drin“.

Außerdem hat das Facebook Kommentar-Plugin einen weiteren, nicht ganz ungewichtigen Vorteil: kommentierte Beiträge werden auch beim Nutzer in der Timeline auftauchen, wenn er den entsprechenden Haken aktiviert lässt. In der Timeline des Kommentator steht dann so etwas wie Max Mustermann hat eine Seite kommentiert. Somit hat der Beitrag direkt mehr Reichweite, wenn jemand mit Facebook kommentiert.

Wie der Einbau funktioniert, und du die Facebook Kommentarfunktion für WordPress nutzen kannst, habe ich in einem kleinen Tutorial erklärt.

Update:

Mittlerweile benutze ich auch die Facebook-Kommentarfunktion nicht mehr. Es hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Zudem muss diese Art von Überarbeitung bei manchen Aktualisierungen des Themes und bei jeder Änderung des WordPress-Themes entsprechend „nachgezogen“ werden.

Photo credit: Exchange Of Ideas Debate Discussion Entertainment by geralt/Gerd Altmann via Pixabay. Licensed under CC0 1.0 Universal

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