Das war mal was. Keine Ahnung, wie wir darauf kamen, aber es zog uns in die Jahrhunderthalle zu Deichkind. Dieses mal auf die Stehplätze. Ja, das ist dann schon doof, wenn alle anderen größer sind als man selbst. Aber wenn man am Rand der Menge ein bisschen hin und her geht, findet man schon ein Plätzchen, auf dem man was sieht.

Deichkind

Das Konzert war cool. Die Bühnenshow und die Outfits waren genau so abgedroschen, wie ich es erwartet hatte. Und dabei kenne ich nur ein oder zwei Musikvideos von Deichkind, weil ich da mal drüber gezappt habe. Nett fand ich, dass sie zwei Titel hatten, bei denen sie dann durch die Menge gegangen sind. Auch eine schöne Art, das Publikum zu involvieren und auf Tuchfühlung zu gehen.

Interessant ist, dass die die Musik teilweise von anderen Stücken kopieren und leicht modifizieren oder dass sie eigene Titel einfach mit Musik von David Guetta oder so unterlegen. „Komm schon!“ und „Bon Voyage“ in der Originalfassung sind wohl so gar nicht mehr deren Style.

Deichkind

Krass fand ich auch, dass das durchaus junge Publikum – der Altersschnitt lag so bei Anfang 20 – die Lieder überhaupt kannte und dazu Mordes abgegangen ist.

Alles in allem ein gelungener Abend, wenn man mal von der Location absieht. Die Jahrhunderthalle erinnert mich immer so ein bisschen an eine Oper oder ein Theater, das Catering ist lausig, die Getränke viel zu teuer und zwei Euro Pfand für einen Becher – natürlich bedruckt mit der Promo für das Konzert, weil ein paar Groupies die als Andenken mit Heim nehmen – einfach unverschämt.

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